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EduMed-Gütesiegel

Comenius lässt grüßen!

Am 22.06.12 erhielt "Dixis Welt" das Comenius-Zertifikat der Gesellschaft für Pägagogik und Informatik.

Eines schönen Vorsommertages flitzte Dixi mit einem E-Mail-Ausdruck im Mäulchen zu mir und legte den Zettel mit trimphierendem Blick vor meine Füße.
„Siehst du, ich hatte recht! Es hat wieder geklappt mit dem Preis. Und du hattest schon Zweifel!“
Ich erkannte das Logo der Gesellschaft für Pädagogik und Informatik und freute mich: Hatten wir es doch tatsächlich wieder einmal geschafft, das Comenius-Gütesiegel zu ergattern! Natürlich würde ich auch diesmal zur Auszeichnungsveranstaltung nach Berlin fahren.

Dixi wollte nicht mitkommen. Er hatte erst kürzlich seine Leidenschaft für das Schachspielen wiederentdeckt und tummelte sich täglich stundenlang auf dem Schachserver. Nun, mir war das ganz recht, so hatte ich einen Tag ganz für mich allein.

Da ich kein Freund von Parklückenstress bin, stellte ich mein Auto außerhalb des Stadtzentrums von Berlin ab und spazierte zur nächsten U-Bahn-Station. Schon umwölkte mich der typische U-Bahn-Geruch und weckte viele Erinnerungen an frühere Berlinbesuche. Ich fuhr ganz entspannt in Richtung Stadtmitte. Es blieb noch genügend Zeit für einen Rundgang auf dem Gendarmenmarkt, vorbei am Französischen Dom, Schauspielhaus und Deutschen Dom.

Nach Genuss einer der legendären Berliner Currywürste – wobei ich an mein Hündchen dachte, ihm hätte das bestimmt auch geschmeckt – begab ich mich zum Haus des Handwerks. Der Ort war mir von früheren Preisverleihungen wohlbekannt.

Ich suchte mir ein übersichtliches Plätzchen und freute mich auf die launige Rede von Professor Ortler, dem Vorsitzenden der Gesellschaft für Pädagogik und Informatik. Auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht, er sprach kurzweilig und humorvoll. Richtig beruhigt, ja geradezu erleichtert, war ich, seine äußerst kritische Meinung zum Thema „Soziale Netzwerke“ zu hören. Ich bin also – Gott sei Dank! - nicht der Einzige, der das mediale Getöse um Facebook und Twitter skeptisch sieht. Auch war es sehr erfreulich zu hören und zu sehen, dass es noch immer ein beachtliches Engagement von Verlagen und Institutionen für niveauvolle Bildungsmedien gibt. Die Zahl der Teilnehmerländer am Wettbewerb war sogar weiter gestiegen und es gab auch Bewerber aus Kanada, den USA und China. Da war ich dann schon ein wenig stolz, als ich die Urkunde überreicht bekam!

Auf der Rückfahrt gingen mir allerlei Gedanken zum Thema „Soziale Netzwerke und die Möglichkeiten des Internets“ durch den Kopf. Vielleicht hätte es doch Sinn, einige meiner Ideen zu verwirklichen, auch wenn die weit ab vom „Mainstream“ liegen und niemals „Blockbuster“ werden? Ob ich dafür ein paar „Follower“ finden würde?
Wie wäre es mit dir, lieber Leser? Besuche uns in "Dixis Welt"!

Herbert Drachau